Wien,
Montag 20. Mai 2013 -
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Albertina Palast

Eine im Jahre 1776 begonnene Kunstsammlung…
Das hoch über der Stadt thronende Palais, das die weltberühmte Sammlung der Albertina beherbergt, wurde in den Jahren 1745–1747 errichtet und 1801–1805 erweitert. Das Areal der Albertina vereinigt vier unterschiedliche Gebäude: das barocke Palais, das Herzog Albert und seiner Gattin Marie Christine vom Kaiser geschenkt bekamen, den klassizistischen Erweiterungsbau, der das Palais mit der Hofburg und dem Augustinerkloster verbindet, das im 15. und 16. Jahrhundert errichtete Augustinerkloster selbst sowie die modernen unterirdischen Erweiterungsbauten in der Bastei …
Den älteren Flügel der Prunkräume gestaltete Louis de Montoyer im Stile des französischen Empire. Das Zentrum der 100 Meter langen Raumflucht bildet der 1822 unter Erzherzog Carl erneuerte Ballsaal mit einem Hauptwerk klassizistischer Bildhauerkunst: Joseph Kliebers Skulpturenzyklus „Apollo und die neun Musen“. Daran schließen sich die herrschaftlichen habsburgischen Appartements an, darunter das Goldkabinett mit dem Sèvres-Tisch des französischen Königs Ludwig XVI. und das Wedgwoodkabinett mit den ältesten englischen Porzellanreliefs …